Reinhard Holzegger versucht seine Mitmenschen zum Nachdenken anzuregen, selbst nach Ursachen zu suchen und zu handeln, zu leben und nicht den anderen dabei zuzusehen. „Die sechs Pilger“ ist sein erster Roman, und er war nicht beabsichtigt, es war vielmehr eine Geschichte aus längst vergangenen Tagen die sich seiner als Sprachrohr bemächtigte, wie er betont. Doch war es wirklich nur eine Geschichte? Reinhard Holzegger wurde in Gaal bei Knittelfeld geboren und lebt heute in Judenburg.

Entstehung von "Die sechs Pilger"


Die wenigsten unserer Vorsätze und Ideen werden wir durchführen. Wir legen sie ab in den unzähligen Schubladen unseres Gehirns, und sie werden in Vergessenheit geraten. Bei mir ist es nicht anders, aber dann sprang eine dieser verschlossenen Laden auf, als sich der Weg in meinem Leben zu schließen begann und öffnete mir einen neuen Weg, der 25 Jahre darauf gewartet hat, gegangen zu werden. Anfangs war ich unsicher und viele Bedenken arbeiteten daran die herausgesprungene Schublade wieder einzuhaken aber es hüpften weitere aus ihrer Verankerung, nein, sie wurden herausgerissen, um ja nicht wieder geschlossen werden zu können. Heute halte ich einen Schlüssel bei mir, und von Zeit zu Zeit öffne ich eine Lade.

 

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